audiophiel

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20. Februar 2014
von audiophiel
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Noch ein Beitrag…

Hallo Menschen, hier also mein Standpunkt.

Es tut mir weh. Ich sehe Beschimpfungen, Austritte, Statement über Statement, die Landesmailinglisten explodieren, verschiedene Vorstände nehmen verschiedene Positionen ein und wenn nicht, steht der Vorwurf des gezielten Aussitzens  auch sofort im Raum.

Jedes Verhalten stößt bei einer nicht geringen Menge von Menschen auf massive Abneigung.

Ich habe mich entschlossen kurz meine Auffassung dazulegen, behandelt ihr wie ihr es wollt.  Weiterlesen →

25. September 2013
von audiophiel
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Krampf, Kampf, Ohnmächtig

Ich bin Student. Student im vierten Fachsemsemester. Viertes Fachsemester Physik im Bachelor.
Momentan läuft das Fortgeschrittenenpraktikum I. Malwieder ein Praktikum. Das dritte in vier Semestern. Und es ist malwieder in den “Fehrien” der Vorlesungsfreien Zeit.
Diese Praktika machen Spaß, viel Spaß. Aber sie sind anstrengend. Sehr. Aber hey, das kümmert nicht. Es ist ja noch so weit entfernt. Dann, wenn man sich anmeldet. Weit entfernt. Genau wie die Klausuren.
Mitten im vierten Semester war das. Man hat es schon im Gefühl “Die Sommersemesterfehrienvorlesungsfreie Zeit wird anstrengend!” Weiterlesen →

8. Januar 2013
von audiophiel
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Zu Meiner Kandidatur

Ich kandidiere für das Amt des Vorsitzenden im Bezirksverband Freiburg – hier das Warum.

Die Piratenpartei ist mehr als nur eine momentane Laune. Sie ist eine wichtige und notwendige Bewegung im politischen Bild. Ihr Selbstverständnis, ihre Einstellung zu binnenpolitischen  Themen wie auch global betreffende Positionen sind richtig und notwendig. Gerade heute, wo es durch technische Mittel möglich ist ein etabliertes System zu hinterfragen, mehr Beteiligungsmöglichkeiten in allen ebenen zu schaffen und neue Ideen einzubringen.

Ich sehe momentan die beste Möglichkeit mich einzubringen darin, für den Bezirksvorsitz zu kandidieren. Ich spreche mir zu, über ein maß an diplomatischen Geschicks zu verfügen. Außerdem habe ich ein Grundvertrauen in alle – insbesondere in diejenigen, die sich engagieren wollen. Diese zwei Eigenschaften sind meiner Meinung nach wichtige Punkte um solch ein Amt zu bekleiden. Aus meinem Verständnis der Demokratie sehe ich meine Kandidatur als Angebot an die Piraten in Freiburg.  Ich bieten an mich einzubringen, meine Ideen zu verfolgen und vor allem den Merheitswillen anzunehmen und diesen gemäß der Aufgabe des Vorsitzenden gegenüber anderen Gliederungen und auch Piraten-externen Organisationen zu vertreten.

Die meisten die mich kennen werden sich  fragen, ob das nicht zuviel sei. Diese Befürchtung ist berechtigt, gerade weil ich mich in der Vergangenheit gerne in vielen verschiedenen Aufgaben verausgabte, während meine eigenen Belange hinten angestellt wurden.

Das ist hier nicht der Fall.

Ich bin mir der Gefahr bewusst, und habe mit Menschen aus allen Bereichen meines Engagements gesprochen. Ich bin mir über den Umfang dessen bewusst, was es braucht um die einzelnen Aufgaben gut zu erfüllen, und kann dieses leisten. Außerdem – und das ist so vortrefflich –  gibt es in in jedem Feld meines Interesses  Leute, die angeboten haben mir zu helfen. Das freut mich sehr, und half bei der Entscheidung. Ich kann also versichern, dass für ich sowohl für dieses Amt, als auch für alle bisherigen Aufgaben und Positionen genügend Ressourcen habe.

Ein weiterer Punkt – und ich führe ihn lediglich an um zu zeigen, dass auch dieser bedacht wurde – ist das mit der Kandidatur eingehende Identifizieren mit dieser Partei. Ich stehe für ihre Werte und Ziele ein.

Severin

Meine Seite im Wiki der Piratenpartei:

http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Audiophiel

5. September 2012
von audiophiel
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Jeder Tweet >130 Zeichen – auch ein Leben am Limmit

In letzter Zeit (seit ich bei den Piraten bin) stolpere ich immer wieder in – für mich – ganz neue Kreise. Beispielsweise Twitter. Lange habe ich mich ja dagegen gewehrt. Bis ich dann schließlich doch (unter kräftiger Mithilfe von zweier Freiburger Piraten) einen Account bekam. Seit dem bin ich teil dieser Welt.
Dienste wie Twitter sind Ausprägungen eines tiefgreifenden Wandels im Informationsfluss. Der klassische (bzw. alte) Weg ist von einigen wenigen Quellen hin zu vielen Konsumenten. Das Internet ermöglicht jedem selbst eine Quelle zu sein, und dieser Text ist ein Beispiel dafür. Aber soweit nichts neues. Twitter ist eine ganz spezieller Aspekt dieses Phänomens. Man hat pro Tweet (Nachricht) nur 140 Zeichen zu Verfügung. Kein erbarmen. URL shorting- Dienste ermöglichen wenigstens Lange links relativ zeichensparend unterzubringen.
Nichts desto trotz: man ist gezwungen seine Aussagen völlig zu entschlacken, und komplett nackt zu twittern. Dies führt zu interessanten Erfahrungen. Gerade wenn man bestrebt ist, auch mit vielen Worten wenn es sein muss, seine Gedanken zu vermitteln, ist oftmals ein mehrfaches überarbeiten nötig, damit der Inhalt in den gegebenen Rahmen passt. Eine verblüffende Entdeckung: Es Klappt tatsächlich! Scheinbar sind oftmals doch nicht so viele Worte nötig wie im mündlichen verwendet. Oder doch?
Beispielsweise Ironie oder Sarkasmus. Das diese in schriftlicher Kommunikation schwerer zu übermitteln sind als mit der Hilfe von Stimmlage, Gestik, Miemik ist klar. Bei genügend langem Text ist ein Erkennen aber trotzdem gut möglich. Bei einer durchschnittlichen Wortlänge von knapp über 6 Zeichen bedeutet das etwa 20 Wörter in denen also nicht nur Inhalt sondern auch intention rhetorischer Figuren zu vermitteln sind. Schwierig.
Die Folgen können Missverständnisse und ein unglaublich ruppiger “Ton” (bzw. das geschriebene Pendant dazu) sein.

Es benötigt also gewisse Kompetenzen um mit Twitter (sinnvoll) umzugehen. Ein Sinn für Ironie und Sarkasmus ist (zumindest bei denen, den Ich Folge) unabdingbar. “Trollkompetenz” ist genau sowichtig. Darunter wird im allgemeinen die Fähigkeit verstanden auf provozierende Beiträge gelassen und der Provokation nicht folgend zu handeln verstanden.
Noch etwas fällt auf, manche Leute haben sehr viele Follower. Beispielsweise folgen der @Afelia ca. 10.000 Menschen (oder zumindest Accounts) mehr als der @SZ. Man muss sich das mal vorstellen: theoretisch kann jeder, die Tweets einer Person lesen. Aber die Follower bekommen alle nachrichten unmittelbar angezeigt. Leider habe ich keine Statistik zur Hand, wie viele Follower diese auch lesen – aber viele sind es sicher.
Ich glaube, nur wenige würden das was sie Twittern nur vor einem Bruchteil so vieler Menschen wie ihnen folgen laut sagen. Auch #hashtags haben eine große Reichweite. Man braucht beispielsweise gar keine Medien und Journalisten unter seinen Followern haben, mit einem populären #hashtag wird man auch so gefunden. Ähnliches gilt für Retweets (Weiterleitung einer fremden Nachricht an alle eigenen Follower).
All dieser Eigenschaften sollte man sich Bewusst sein.

Eine frage wurde noch nicht angesprochen: wenn es also möglich ist Aussagen in so wenigen Worten zu treffen, sollte man das dann nicht auch tun?
Solange Kommunikation aber nicht nur der Weitergabe von Informationen dient, sondern auch teil einer Kulturellen Interaktion ist. Sind auch jene Teile einer Nachricht, welche nicht unverzichtbare Informationträger sind, wichtig. Das weglassen dieser fehlt bei Twitter. Deutlich.

 

Audiophiel

30. August 2012
von audiophiel
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Erfahrungen mit den Piraten [1] Erster Eindruck

Mittlerweile bin ich etwas länger als ein halbes Jahr Mitglied bei der Piratenpartei. Die Erfahrungen und Eindrücke aus dieser Zeit möchte ich in einer Serie von Blogartikeln Zusammenfassen.
Die ersten Schritte sind schnell gesagt. Gegen Ende meiner Schulzeit entwickelte sich ein Interesse an politischen Themen und Fragen. Allerdings kam dann fix das Abi und im Anschluss mein Zivildienst. Während des letzteren kam ich allerdings wieder enger mit Politischen Themen in Kontakt.
Eigentlich eher aus der grünen Ecke stammend, habe ich mich umgeschaut in welcher Form ich mich Politischen betätigen kann. Schlussendlich war nur die Frage Grüne oder Piraten.
Ich entschied mich für letztere, nach dem mich die hiesige Gruppierung sofort von sich überzeugt hat.
Die aktiven Piraten in Freiburg sind ein bunter Haufen. Wenn es eine Schublade gibt, in der man sie – oder eher uns – sperren kann, dann in jene welche alle nicht schubladisierbaren beinhaltet. Nichtsdesto trotz ist es schon ein besonderer Schlag Mensch der sich zumindest ein Stück weit mit dieser Partei identifiziert. Natürlich ist es auch so, dass Quasi jeder sein Smartphone dabei hat. Auch das Piratenvokabular hat eine deutliche Schnittmenge aus der Netzkultur. Trotz dem ist ein Bild der Piraten als Nerds sehr falsch.

Die Kommunikation bei den Piraten findet zum größten Teil online statt. Mumble, Mailinglists, Twitter… Gearbeitet wird in Pad’s. Aber nicht nur. Es gibt viele „Offline Treffen“ in RealLife. Die Wöchentlichen Stammtische bzw. PiratenTreff’s sind Beispiele dafür. Jede Woche trifft man sich, wobei jedes zweite eine Tagesordnung hat. An diesen Treffen wird auch Organisatorisches geklärt, während die anderen nur dem Zusammensein dienen.
Eine Sache war von Anfang an bezeichnend: Die Qualität der Diskussionen. Politische, Gesellschaftliche, Wissenschaftliche – egal bei welchen Themen, die Art und Weise der Diskussion spielt eine große Rolle.
Mit Sicherheit ist die hier hochgelobte Kultur in dieser Form nicht in Jeder Gliederung anzutreffen. Aber ich finde es dennoch im höchsten Maße bemerkenswert und toll, dass hier so ein Wert darauf gelegt wird. Ein ständiges Aufeinander achten und gegenseitiges Korrigieren (in positiver, Konstruktiver Art) sorgt dafür, dass die weniger Wortgewaltigen in einem hitzigen Gespräch nicht niedergeredet werden und genauso zu Wort kommen. Wie wenn nicht so kann ein Systhem funktionieren, dessen Ziel eine möglichst hohe Beteiligung ist?

Audiophiel

7. August 2012
von audiophiel
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Mein eigenes kleines Curry

Ich hab gestern für ein paar Freunde zum ersten mal eigenes Curry gemacht. Für alle, die es Interessiert hab ich das dokumentiert.

Achtung: dies ist KEINE Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wenn etwas Nachgekocht werden soll, dann macht es Sinn, zuerst den ganzen Artikel zu lesen!

Zuerst einmal, Curry ist kein Pulver, sondern Name für eine ganze Reihe Indischer Eintopfgerichte. Das Currypulver, das wir hier einfach nur Curry nennen, ist eine Gewürzmischung. Sie orientiert sich an den Indischen Masalas.

Garam Masala

1. Das Garam Masala

Für das Curry (Sauce) habe ich zuerst das Garam Masala (die Gewürzmischung) vorbereitet. Der Vorgang ist hierbei:

  • Cardamomkapseln
  • Fenchelsamen
  • Nelken
  • Kreuzkümmel
  • Koreander
  • Bochshornklee
  • und ein Lorbeerblatt

ganz Vorsichtig trocken in der Pfanne zu Rösten. Von allem etwa ein Teelöffel, von den Kapseln logischerweise ein wenig mehr. Zwischendrin müssen natürlich die Cardamomkapseln geöffnet, und die Samen herausgenommen werden. Diese werden wieder zurück getan und das Ganze etwa fünf Minuten weiter gewendet. Es ist wichtig, dass dabei nichts schwarz wird. Mittlere Hitze genügt. Im Anschluss werden die Saaten in einem Mörser zerkleinert.

2. Die Marinade für das Fleisch

Weiter geht es mit der Marinade für das Hänchenfleisch.

wir Brauchen dazu

  • 1 Ingverknolle
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 gehäufter Esslöffel Tomatenmark (ich habe welches mit Chilli genommen)
  • 1/3 Scharfe Peperoni (frisch)
  • 500g Vollmilch Naturjoghurt
  • 1 Bund Koreandergrün
  • Tahin (Sesampaste)
  • etwas Salz

Zuerst habe ich das Fleisch abgewaschen. Dann zugeschnitten, und zwar orthogonal zur langen Achse der Ovalen stücke in etwa zwei Finger breite Streifen. Der Jughurt kommt  in eine Schüssel, die genügend groß ist um auch das Hänchenfleisch aufzunehmen.

Die Ingwerknolle wird geschält und gerieben. Den Knoblauch hackt man erst fein. Dann wird Salz dazugegeben, und durch immer wieder Zerquetschen mit einem großen Küchenmesser eine Paste hergestellt. Diese ist wesentlich intensiver, als wenn der Knofi nur gepresst wird. Des weiteren wird das drittel der Pepperoni sowie von dem Bund Koreandergrün die Stängel feingehackt. All das kommt mit ~1/2 Teelöffel von dem zuberetieten Garam Masala, dem Tomatenmark und etwa einem Esslöffel Tahin unter den Joghurt gerührt. Dann das Fleisch dazu, und nochmal vorsichtig umrühren, damit jedes Fleischstück voll umgeben ist.

Das Ganze sollte etwa 12 Stunden kalt stehen und Ziehen.

3. Der “Grundstoff”

Natürlich braucht es etwas, zu dem es das Curry gibt; ich nehme hier Reis. Versetzt mit etwa einem Teelöffel Kurkuma hat dieser eine Interessant gelb-orange Farbe (habe ich leider Vergessen).

Man rechnet mit etwa 100g-120g Trockengewicht pro Person. Tipp zur Zubereitung: Erst den Reis abspülen. Durch den Transport entsteht viel Abrieb, und dieser lässt den Reis sonst später stark kleben. Wenn das getan ist, kommt der Reis in einen breiten Topf, dazu etwas Salz. Dann kommt soviel Wasser hinzu, das es etwa daumenbreit über dem Reis steht. Das bringt man nun zum Kochen, und sobald es ordentlich sprudelt, kommt ein Dekel drauf. Ich habe den abgedeckten Topf dann in sämtliche Decken etc. eingewickelt. Somit Kühlt das ganze nicht aus, und kann gut durchziehen

Man kann den Reis so problemlos wegstellen, und muss sich nicht weiter darum kümmern, das schaft Platz und Ressourcen um sich um den nächsten Schritt zu kümmern.

4. Das Curry

Die Bestandteile kann man nach eigenem Geschmack zusammenzustellen. Beispielhaft führe ich mal auf was ich verwendet habe:

  • 2 Paprika
  • 2 Bananen
  • 1 Dose Ananass scheiben (Ungezuckert!)

    Curry in der zubereitung. Vorn links: das Curry, hinten links: Gemüsefond, hinten/vorne Rechts: Gemüse wird einzeln gegart.

  • etwas Mango Chutney
  • Staudensellerie
  • 1 große Kartoffel
  • 5 Tomaten
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Aubergine

Wie oft ist es sinnvoll zu Beginn einen Topf mit Wasser (ca. 2,5l) aufzusetzen. Dort kommen alle Abschnitte des Gemüses rein (ich habe Zusätzlich noch eine halbe Lauchstange, zwei Karrotten, zwei Knoblauchzähen und ein viertel Sellerieknolle reingetan). Sinn davon ist es, ein Gemüsefond herzustellen, aus dem man immer wenn man z.B. zum ablöschen Flüssigkeit braucht schöpfen kann.
Ich habe den Backofen auf ca. 70°C geheitzt. Je nach zu Verfügungstehendem Material Kann man dort eine Kasserolle oder, wie in meinem Fall, einen Breiten Topf (im zweifelsfall geht auch ein Tiefes Backblech) vorbereiten. Wichtig ist, dass der Behälter Abdeckbar ist.
Die verschiedenen Gemüse werden nun nach und nach angebraten (nicht zu scharf!). Wenn die Pfanne zu voll wird schafft der Behälter im Ofen für Platz. Dabei ist darauf zu achten, dass jeweils von den Garzeiten passende Gemüse gleichzeitig angebraten werden. Man kann dann wunderbar einzeln würzen (eine zentrale Rolle spielt das Garam Masala).
Die Aubergine sollte man Würfeln (nicht zu Klein) und die Würfel ca. 15min nicht zu Knapp Salzen. Dadurch verlieren diese ordentlich an Wasser, und zerfallen nicht so schnell. Außerdem entzieht das der Aubergine viele Bitterstoffe.

In der Reinfolge macht es sinn erst die feingehackten Zwiebeln anzudünsten (ohne dass diese braun werden). Dann die Tomaten hacken und mit etwas Mangochutney (falls vorhanden, nicht zwingend erforderlich) dazugeben. Während das Einkocht, kann man schon mal in anderen Behältern anderes Gemüse garen. Auf dem Bild sieht man rechts hinten Paprika und Staudensellerie, während sich vorne Banane und Ananas befinden.
Man sollte sich genügend Zeit lassen. Ich habe das Curry etwa eine Stunde lange im oberen Drittel der Temperatur eingekocht. Sobald es anfängt sich abzusetzen Flüssigkeit nachgeben und umrühren.

Zusätzlich kann man eine kleine süßlich- Scharfe Zubereitung aus Kokosflocken, dem Ananassaft aus der Dose, den übrigen 2/3 der Pepperoni und einem Bund Gehackter Petersilie anrichten. Diese kann dann jeder für sich nach belieben Löffelweise dazutun.

5. Synthese

Kurz vor dem Servieren kommt das Fleisch wieder ins Spiel. Vorweg eine Warnung:

BEIM ANBRATEN SPRITZT ALLERHAND SEHR HEIẞES FETT UMHER. UNBEDINGT ENTSPRECHEND AUF FEUERSCHUTZ ACHTEN UND GEGEBENENFALLS SENSIEBLE BEREICHE ABDECKEN

Aber weiter im Text Nachdem die Küche entsprechend abgedeckt wurde, habe ich in einer  Pfanne Öl (auf keinen fall Olivenöl!) erhitzt. Dabei reicht es völlig aus, wenn die Temperatur im oberen Drittel ist. Aus der Schüssel mit dem eingelegten Fleisch kommen die Stücke nun mit dem umgebenden Joghurt in die Pfanne. Das Wasser wird buchstäblich aus dem Jughurt gesaugt, und vergrößert die Oberfläche des heißen Öls. Bei Gasherden kann das zu extremen Stichflammen führen!
Man sieht, das der Jughurt schnell braun wird. Wenn die Pfanne zu heiß ist, dann wird dieser auch ganz fix schwarz! (leider…), deshalb wie gesagt oberes drittel der Temperatur, und durchgaren lassen. Im Zweifelsfall bleibt mit einem scharfen Messer zu Prüfen, ob das Fleisch durch ist (weiß und nicht glasig). Man kann die ganze Marinade mit in die Pfanne geben und anbraten. Wenn das Fleisch fertig ist, wird erst der Jughurt unter das Curry gehoben, dann Die Fleischstücke oben auf gelegt. Das hier beschriebene Essen sollte für ca. 8 Personen reichen.

Jetzt ist eigentlich alles fertig. Guten Appetit!

Ich freu mich über Fragen, Verbesserungen, Anregungen

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